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Das gesamte Gebiet der Wassererwärmung steht zurzeit im Wandel. Dafür ist einerseits der technische Fortschritt verantwortlich. Doch auch die Energiestrategie des Bundes macht sich mittlerweile auf der kantonalen Ebene bemerkbar. Ohne dabei zu stark auf die kantonalen Unterschiede einzugehen, kann folgende Faustregel aufgestellt werden: Konventionelle, fossile Energie wird verschwinden und die reinen Elektroboiler werden verboten.

Als Resultat dieser Entwicklung entstand ein interessantes Angebot, aus dem sich der Kunde jene Lösung aussuchen kann, die am besten zu seinem Lebensstil passt.

Überlegungen im Vorfeld

Aufgrund effizienterer Gebäudehüllen und hochwertiger Baustandards nimmt der Energieaufwand für die Beheizung von Räumen konstant ab. Der Verbrauch an Warmwasser hingegen steigt kontinuierlich an. Dies ist auf ein sensibleres Hygieneverhalten zurückzuführen und auf die zunehmende Integration von Einrichtungen, die vor allem dem Wohlbefinden und dem Komfort dienen: grosse Badewannen, Sprudelbäder oder Whirlpools. Diese Faktoren sollten bei der Planung eines neuen Boilers unbedingt in die Überlegungen miteinbezogen werden.

Im Zusammenhang mit Wassererwärmung ist auch die Hygiene (Legionellen) immer wieder ein Thema: Die Hygienestandards der modernen Boiler und Wassererwärmungsanlagen sind heute sehr hoch. Verfügt jedoch das Leitungssystem über ein älteres Baujahr, könnten diese Standards ruiniert werden. Die Sanierung der Wasserleitung ist kein Muss, jedoch eine Überlegung wert.

Neues Energiegesetz

In den Kantonen beider Basel ist der Einbau von reinen Elektroboilern verboten. 50 % der Energie für die Wassererwärmung müssen aus erneuerbaren Quellen stammen. Wer im Umweltbewusstsein gerne einen Schritt weiter geht, kann sich mit der Energierückgewinnung aus warmem Abwasser auseinandersetzen. Auch ein Blick auf die erneuerbaren Energieformen wie Wärmepumpen, Solarthermie, Photovoltaik und Holz ist sinnvoll.

Wir beraten Sie gerne, damit Ihre Boilersanierung den gesetztlichen Vorgaben entspricht.

Hygienespeicher und Frischwassermodul

Dieses System dient der gleichzeitigen Bereitstellung von warmem Heizungswasser und Trinkwasser. Im Gegensatz zum Boiler heizt der Hygienespeicher kein grosses Wasservolumen auf, das anschliessend konstant auf Temperatur gehalten werden muss. Er erwärmt nur jenes Wasser, das vom Benutzer abgerufen wird. Somit befindet sich stets nur eine minimale Menge stehenden Wassers im System, was den Hygienestandard beträchtlich anhebt. Auch die Energiebilanz fällt um einiges vorteilhafter aus.

Das Frischwassermodul funktioniert nach demselben Prinzip wie der Hygienespeicher. Es wurde jedoch für die alleinige Erwärmung von Trinkwasser ausgelegt. Das Volumen dieser ist Station kleiner. Sie kann an der Wand montiert und deshalb auch dezentral eingesetzt werden.

Beide Anlagen sind mit allen gängigen Energiesystemen kompatibel.

Sonnenenergie

Solarthermische Anlagen sind grundsätzlich dafür ausgelegt, Trinkwasser zu erwärmen. Auch Photovoltaik-Anlagen sind für die Aufbereitung von Warmwasser geeignet. Indem bestehende Systeme beispielsweise auf den Photovoltaik-Betrieb umgerüstet werden, können die Energievorschriften der Kantone relativ einfach eingehalten werden.

Wärmepumpen-Boiler

Wärmepumpen-Boiler sind intelligente Heizsysteme. Die integrierte Wärmepumpe des Boilers entzieht der Umgebungsluft Energie und heizt damit Wasser auf. Das Gerät lässt sich sehr flexibel installieren und kann nach Wunsch an die bestehende Haustechnik angeschlossen werden.

Der Wärmepumpen-Boiler befindet sich in Übereinstimmung mit den kantonalen Energiegesetzen und ist auch wirtschaftlich sehr interessant.

Neutrale Beratung vom Fachmann

Heute bietet sich dem Kunden eine breitere und fein abgestimmte Palette von Lösungsmodellen an. Da wir keinem Hersteller verpflichtet sind, können wir Sie individuell und auf Ihre persönlichen Bedürfnisse zugeschnitten beraten.

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Boiler ist nicht mehr einfach nur Boiler. Wir zeigen Ihnen gerne die ganze Palette.

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